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Über 3D, 4D, 5D und die Hawkins Bewusstseinsskala
Wie wir unsere Realität wahrnehmen und erleben, hängt maßgeblich von unserem Bewusstsein ab.
Und genau darum soll es in diesem Beitrag gehen.
In meinem Podcast „Gespräche mit dem Universum“ habe ich über zwei Modelle gesprochen, die mir persönlich geholfen haben, das Leben, Gedankenmuster und auch das Weltgeschehen aus einer neuen Perspektive zu betrachten:
- die Hawkins Bewusstseinsskala
- sowie das Konzept von 3D, 4D und 5D
Wichtig ist mir dabei: Dieser Beitrag soll keine absolute Wahrheit darstellen. Es geht vielmehr um Perspektiven und Denkansätze, die inspirieren und zur Reflexion anregen können.
Die Hawkins Bewusstseinsskala
Die Hawkins Bewusstseinsskala beschreibt unterschiedliche Bewusstseins- bzw. Energiezustände des Menschen.

Ganz unten auf der Skala finden sich Emotionen wie:
- Scham
- Schuld
- Apathie
- Trauer
- Angst
Diese Zustände sind häufig stark mit Überlebensmodus, innerem Druck, Mangeldenken oder emotionaler Schwere verbunden.
Je weiter die Skala steigt, desto mehr verändern sich Wahrnehmung und innere Haltung:
- Mut
- Bereitschaft
- Akzeptanz
- Vernunft
- Liebe
- Freude
- Frieden
Ein zentraler Gedanke dabei: Ab einem bestimmten Punkt beginnt ein sogenannter „Shift“.
Man verlässt zunehmend den reinen Überlebensmodus und beginnt bewusster zu handeln, Verantwortung zu übernehmen und das eigene Leben aktiver zu gestalten.
Dabei geht es nicht darum, „negative“ Emotionen zu verdrängen oder sich ständig positiv fühlen zu müssen. Es geht vielmehr darum, bewusst wahrzunehmen:
- Aus welchem Zustand heraus handle ich gerade?
- Treffe ich Entscheidungen aus Angst?
- Oder aus Vertrauen?
- Aus Mangel?
- Oder aus innerer Klarheit?
Allein diese Reflexion kann bereits unglaublich viel verändern.
Der Unterschied zwischen Überlebensmodus und Schöpfermodus
Ein Gedanke, der mich an der Hawkins-Skala besonders fasziniert:
Viele Entscheidungen treffen wir nicht bewusst — sondern aus inneren Programmen heraus.
Wenn wir stark in Angst, Druck oder Kontrolle gefangen sind, reagieren wir oft nur noch.
Man funktioniert. Man kämpft. Man versucht zu überleben.
Ab dem Bereich von Mut, Bereitschaft und Akzeptanz beginnt häufig ein innerer Wandel.
Man hinterfragt:
- Gedankenmuster
- Gewohnheiten
- Konditionierungen
- äußere Einflüsse
Und plötzlich entsteht mehr Raum für bewusste Entscheidungen.
3D, 4D und 5D – Bewusstseinsebenen verstehen
Vielleicht hast du die Begriffe 3D, 4D oder 5D schon einmal gehört.
Oft werden diese Modelle sehr mystisch dargestellt. Für mich persönlich sind sie jedoch vor allem eine spannende Perspektive auf unterschiedliche Arten, Realität wahrzunehmen.

3D – Die äußere Welt dominiert
3D beschreibt häufig einen Zustand, in dem:
- Leistung
- Kontrolle
- Status
- materielle Sicherheit
- Konkurrenz
- Bewertung
im Vordergrund stehen.
Die Aufmerksamkeit ist stark im Außen.
Typische Gedanken könnten sein:
- „Ich muss funktionieren.“
- „Mehr ist besser.“
- „Ich muss mich behaupten.“
- „Das Leben passiert mir.“
Man erlebt Realität oft in Trennung:
- ich gegen andere
- richtig gegen falsch
- Gewinner gegen Verlierer
Das erzeugt häufig:
- Druck
- Angst
- Vergleich
- Mangeldenken
- innere Spannung
4D – Das Hinterfragen beginnt
4D kann man sich wie eine Übergangsebene vorstellen.
Hier beginnt häufig:
- Selbstreflexion
- Sinnsuche
- Perspektivwechsel
- Hinterfragen alter Systeme
- Bewusstwerden von Konditionierungen
Alte Überzeugungen brechen auf.
Man beginnt zu erkennen:
- Welche Gedanken wirklich die eigenen sind
- Welche Ängste übernommen wurden
- Welche Muster nicht mehr stimmig sind
Das kann gleichzeitig unglaublich befreiend — aber auch chaotisch sein.
Denn wenn alte Wahrheiten wegbrechen, entsteht oft erstmal Unsicherheit.
Viele Menschen erleben in dieser Phase:
- innere Umbrüche
- emotionale Schwankungen
- Orientierungslosigkeit
- das Gefühl, nicht mehr ganz ins alte Umfeld zu passen
Und genau deshalb ist diese Ebene oft sehr intensiv.
5D – Verbundenheit & Präsenz
5D beschreibt in vielen Modellen einen Zustand von:
- Verbundenheit
- Vertrauen
- Präsenz
- Mitgefühl
- Kooperation
- innerem Frieden
Es geht weniger um Konkurrenz — und mehr um Verbindung.
Weniger um Kontrolle — und mehr um Vertrauen.
Weniger um Ego — und mehr um Bewusstsein.
Ein wichtiger Aspekt dabei:
5D bedeutet nicht, dass plötzlich alles perfekt ist.
Es bedeutet vielmehr: bewusster mit sich selbst, anderen Menschen und dem Leben umzugehen.
Man beginnt stärker zu spüren:
- Was fühlt sich wirklich stimmig an?
- Was tut mir gut?
- Wo handle ich gegen mich selbst?
- Wo bin ich wirklich präsent?
Vielleicht wechseln wir täglich zwischen diesen Ebenen
Ein Gedanke, den ich besonders spannend finde:
Vielleicht sind 3D, 4D und 5D keine festen Orte.
Vielleicht wechseln wir sogar täglich mehrfach zwischen diesen Zuständen.
- Im Stress reagieren wir vielleicht aus 3D.
- Beim Reflektieren bewegen wir uns Richtung 4D.
- In Momenten echter Präsenz erleben wir vielleicht etwas von 5D.
Das macht diese Modelle für mich greifbar und alltagsnah.
Warum Menschen dieselbe Welt unterschiedlich erleben
Ein weiterer spannender Aspekt:
Menschen können dieselbe Situation erleben — und dennoch eine komplett andere Realität wahrnehmen.
Das zeigt sich schon im Alltag.
Der eine Mensch erlebt einen Ort als friedlich. Der andere verbindet denselben Ort mit Angst oder negativen Erfahrungen.
Bewusstsein, Aufmerksamkeit, Erfahrungen und innere Zustände beeinflussen massiv, wie wir Realität erleben.
Und vielleicht erklärt das auch, warum Menschen gesellschaftliche Themen oft so unterschiedlich wahrnehmen.
Realität beginnt im Inneren
Je mehr ich mich mit diesen Themen beschäftige, desto stärker merke ich:
Bewusstsein beeinflusst unsere Wahrnehmung. Und unsere Wahrnehmung beeinflusst unser Erleben.
Das bedeutet nicht, dass wir alles kontrollieren können.
Aber vielleicht haben wir deutlich mehr Einfluss auf unser inneres Erleben, als uns bewusst ist.
Und genau deshalb finde ich diese Modelle so spannend.
Nicht als absolute Wahrheit. Sondern als Einladung:
- bewusster hinzuschauen
- eigene Muster zu reflektieren
- neue Perspektiven zuzulassen
- und sich selbst besser kennenzulernen
Fazit
Vielleicht geht es am Ende gar nicht darum, „5D zu erreichen“.
Vielleicht geht es vielmehr darum, bewusster wahrzunehmen:
- Aus welchem Zustand heraus denke ich?
- Aus welchem Zustand heraus handle ich?
- Was nährt mich?
- Was zieht mich herunter?
Und vielleicht beginnt genau dort Veränderung.
Nicht im Außen. Sondern zuerst in unserem Bewusstsein.
➡️ Gespräche mit dem Universum – Folge 18 „Wie Bewusstsein unsere Realität verändert“
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